Den meisten Video Spielern ist der Name Kazunori Yamauchi (山内 一典, 46 Jahre) sicherlich ein Begriff; Vizepräsident bei Sony Computer Entertainment, treibende Kraft und Erfinder der Gran Turismo Rennspielreihe und ein leidenschaftlicher Rennfahrer. Zu seinen Lieblingsstrecken gehört auch die Nürburgring Nordschleife, so ist es nicht verwunderlich das Yamauchi die letzten Jahre immer wieder am 24h Rennen teilgenommen hat. In diesem Jahr fuhr er auf einem von Schulze Motorsport betreuten Nissan GT-R NISMO GT3 und hat uns ein Video mit tollen Bildern mitgebracht, welches die Höhen und Tiefen eines solchen 24h Rennens zeigt:

Quelle: GRAN TURISMO TV Youtube Kanal

Letztes Wochenende fand in Hockenheim der Große Preis von Deutschland in der Formel1 statt. Sieger in diesem spannenden Rennen war Nico Rosberg auf Mercedes Benz AMG F1. Dieser wichtige Heimsieg für Nico Rosberg brachte aber auch zusätzlich noch einen historischen Erfolg für den Motorsport mit sich:

Nico Rosberg ist nach 75 Jahren der erste Deutsche auf einem deutschen Rennwagen der ein Rennen in der Königsklasse gewonnen hat. Zuletzt gelang dies dem Remagener Rudolf Caracciola beim GP von Deutschland 1939 auf seinem Mercedes W154.

Zu diesem historischen Anlass hat das Mercedes Team bei Youtube die Zusammenfassung des Rennens von 1939 veröffentlicht, mit ein paar schönen Luftaufnahmen der guten alten Nürburgring Nordschleife:

Quelle: MERCEDES AMG PETRONAS Youtube Kanal

Die einzelnen Streckenabschnitte im Video:

0:06 Start/Ziel Gerade (gut auch zu sehen, das alte Fahrerlager)
0:31 Südkehre
0:46 Kallenhard 
0:51 Hatzenbach (noch mit dichtem Wald neben der Strecke)
1:09 (Caracciola) Karussell
1:24 Wehrseifen
1:32 Blick von der Steilstrecke auf das Karussell
1:37 (Caracciola) Karussell
1:45 Breidscheid / Ex-Mühle
1:51 (Caracciola) Karussell
1:55 Hocheichen (aus einem damaligen Promotion Film reingeschnitten)
2:03 (Caracciola) Karussell
2:07 Quiddelbacher Höhe

Jeff Zwart (59), seines Zeichens Regisseur, Kameramann, Fotograf, Rennfahrer und sein eigens dafür aufgebauter Porsche GT3 CUP Turbo (700 PS, 700 Nm) treffen auf Pikes Peak. Das Video reduziert die Fahrt auf sehr schöne Bilder in 4K Auflösung und den puren Motor- und Umgebungsgeräuschen (keine störende Musik!). Einfach zurücklehnen und ihm jetzt schon die Daumen für 2015 drücken, dass die 10 Minuten Marke fällt.

Quelle: Youtube Kanal von Will Roegge

Die extrem schwierigen Witterungsbedingungen sorgten beim fünften Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2014, der „Preis der Erftquelle", für erhebliche Turbulenzen. Der Sieger hieß zum dritten Mal in dieser Saison Christopher Gerhard (Viersen Porsche 997 GT3 Cup). 153 Teilnehmer gingen bei der Veranstaltung an den Start. RCN Sportleiter Karl-Heinz Breidbach: „Wir sind sehr zufrieden. Einerseits mit dem großen Starterfeld und andererseits mit dem gebotenen Sport. Die RCN befindet sich auf einem guten Weg."

Weiterlesen: 5. RCN 2014 - Wagner/Schellhaas neue...

Im Rahmen des 5. VLN Lauf 2014 am Nürburgring ereigneten sich im Bereich Schwalbenschwanz während des Zeittrainings etliche CODE 60 Verstöße.

Dieser Verstoß bedeutet, dass die Teilnehmer in einem Gefahrenbereich mit doppelt Gelb geschwenkter Flagge nicht ihr Tempo auf max. 60 km/h gedrosselt haben.  Die Rennleitung griff daraufhin hart durch und sprach über 50 Streichungen der Trainingszeiten aus. Dies führte zu einem bunt gemischten hinteren Starterfeld, indem sich auch der Frikadelli Porsche mit Sabine Schmitz wiedergefunden hat.

Die Aufholjagd konnte beginnen:

Video Quelle: Frikadelli Racing Youtube Channel

Nürburg. Die Sieger des 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennens heißen Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Bahrweiler), Patrick Huisman (Niederlande) und Frank Stippler (Bad Münstereifel). Im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing wurde das Quartett nach 2:45:15,791 Stunden in Führung liegend abgewinkt. Für das Team aus Barweiler nahe des Nürburgrings ist es erst der dritte Sieg in der Teamgeschichte und bereits der zweite Erfolg in der aktuellen Saison. Zudem ist Frikadelli-Racing das erste Team, das in diesem Jahr einen Sieg wiederholen konnte. Die Zuffenhausener Überlegenheit beim fünften Lauf komplettierten auf dem Siegerpodest Adam Osieka (Meuspath), Christopher Mies (Heiligenhaus) und Steve Jans (Luxemburg) im Cup-911er von Getspeed Performance sowie Dominik Brinkmann (Dortmund), Felipe Laser (Hamburg) und Markus Paltalla (Belgien) im Pendant von raceunion Teichmann Racing. Die Distanz des auf vier Stunden angesetzten Rennens wurde aufgrund von zahlreichen Strafen, die nach Geschwindigkeitsübertretungen im Zeittraining geahndet werden mussten, verkürzt. Um 14:05 Uhr gestartet, wurde das Rennen nach 165 Minuten abgewinkt. Damit geht das Rennen mit voller Punktzahl in die Wertung ein. Eine 30-minütige Zusammenfassung zeigt der Sender Sport 1 am 12. Juli um 16 Uhr.

Weiterlesen: 5. VLN 2014 - Zweiter Saisonsieg für...

In Kell röhrten wieder die Mofas

Als am vergangenen Samstag pünktlich um 15 Uhr Oberbürgermeister Achim Hütten langsam von 10 rückwärts zählt, kann man im Mofadrom auf der Keller Höhe buchstäblich die Stecknadel fallen hören. 55 Rennteams und abermals unzählige Zuschauer warten gebannt auf den Startschuss zum 10. Mofarennen in Kell. Bei null ankommend erhallt ein Böllerschuss aus einer Kanone und die Mofapiloten laufen die Distanz von knapp 30 Metern mit einem Zündkerzenschlüssel und einer Zündkerze in der Hand „bewaffnet" zu Ihren Mofas, schrauben die Zündkerzen ein, treten ihre Mofas an und los geht die 3-stündige Jagd nach Sieg und Platz beim Keller Jubiläumsrennen. Lauter Motorendonner erklingt und man hat das Gefühl, dass der Berg auf der Keller Höhe bebt, als sich sämtliche Mofas in Bewegung setzen und schon vom Start weg beginnen die Duelle der Mofafahrer um die jeweiligen Platzierungen. Individuelle und originelle Namen tragen die einzelnen Rennteams, wie zum Beispiel „Stammtisch 52", „Motorschaden" oder aber auch „Schissbürscht" und zeigen, dass es in Kell spaßig zugeht.

Wie auch immer, die wellige und staubige Piste fordert ihren Tribut und so sehen nicht alle Teams um 18:00 nach 3-stündiger Dauerbelastung die schwarz-weiß karierte Zielflagge. Sieger des 10. Mofarennen in Kell wurde das Team ZD Racing mit 83 gefahrenen Runden. Sie profitieren dabei vom Pech der Lokalmatadoren aus Kell, dem BOA Racing Team, welches bis 10 Minuten vor Rennende mit 2 Runden Vorsprung führte, dann jedoch mit einem Kolbenfresser ausfiel und schlussendlich den 5. Platz erreichte. Zweiter wurde AK-Team 2 mit ebenfalls 83 Runden. Als Dritte erreichte das Blitz Team das Ziel. 81 Runden reichten für die Platzierung auf dem Podest. Sieger der 50 ccm Klasse wurden VH Racing mit 76 Runden. Im Gesamtklassement bedeutete dies den 8. Platz. Bestes Amazonenteam waren die Damen vom Keller Team „Heidschnucken". Sie fuhren 65 Runden, was im Gesamtklassement den respektablen 23. Platz bedeutete. Die „Heidschnucken" ließen somit immerhin zahlreiche Herrenteams hinter sich. Die schnellste Rennrunde fuhr mit einer Zeit von 1:54, 902 das Team Safti.

Text: MCK01 e.V. 

07.09.2013 - 10. Mofa Rennen in Kell (Andernach) *** zur ringfotograf.de Fotogalerie ***

 

Palttala mit Premierensieg – Reuter/Neumann neue Tabellenführer

Bei der sechsten Veranstaltung der RCN Rundstrecken-Challenge 2013 gab es einen neuen Sieger. Bei seinem ersten Auftritt in der der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie gewann der in Belgien lebende Markus Palttala mit einem Schirmer V8 GT, der mit einem 4-Liter-BMW-Serienmotor ausgerüstet war. 

„Das Fahren hat heute großen Spaß gemacht. Das seriennahe Auto war perfekt und hat keinerlei Probleme gemacht." Bei der Prüfung „Nordeifelpokal" waren insgesamt 161 Teilnehmer an den Start gegangen. RCN-Sportleiter Karl-Heinz Breidbach äußerte sich zufrieden: „Wir hatten nach der langen Sommerpause ein volles Starterfeld und haben dann großartigen Motorsport gesehen." Speziell die letzten Runden der ersten Startgruppe begeisterten mit einem mit einem furiosen Finale. Erst im letzten Umlauf sicherte sich Palttala den Sieg. Kurz vor dem Ende setzte Regen ein, sodass die zuerst gestarteten Teilnehmer die Veranstaltung mit Trockenreifen auf regennasser Fahrbahn beenden mussten. Profi Palttala ließ den Konkurrenten bei diesen Bedingungen mit dem seriennahen Schirmer V8 GT keine Chance.

Er war der mit Abstand schnellste Pilot auf der Strecke und entriss dem Duo Christopher Gerhard/Marc Poos (Viersen/Willich, Porsche 997 GT3 Cup) noch in letzter Sekunde den fast sicheren Erfolg. Im Ziel hatte der Schirmer-Pilot lediglich 14 Sekunden Vorsprung. Poos war zwar enttäuscht, gratulierte aber als fairer Verlierer: „Ich bin das erste Mal bei solchen Bedingungen gefahren und habe nur versucht, das Auto heil ins Ziel zu bringen. Das Tempo von Palttala konnte ich nicht ansatzweise mitgehen. Aber ich habe heute eine Menge gelernt." Kollege Gerhard, der für die Veranstaltung seinen Urlaub unterbrochen hatte, fuhr zuvor fast eine Minute Vorsprung heraus: „Aber solche Wetterkapriolen können immer kommen. Ich kann Marc keinen Vorwurf machen." Auf Platz drei kam Andreas Weishaupt (Ulm, Schirmer V8 GT) ins Ziel, der durch 70 Strafsekunden bei seinen Bestätigungsrunden alle Siegchancen verspielt hatte. „Das Auto war heute wieder perfekt, nur der Fahrer war heute in zwei Situationen nicht richtig in Form."

Text: RCN e.V. Presse

31.08.2013 - 6. RCN Lauf - Nordeifel Pokal *** zur ringfotograf.de Fotogalerie ***

Nach sieben „verflixten" Jahren gehen die Classic Days mit großem Oldtimertreffen, Top-Concours d´Elegance der FIVA – Kategorie A und immer neuen Höhepunkten auf der Rundstrecke bei den „Racing Legends" am niederrheinischen Schloss Dyck bei Neuss vom 2. bis 4. August 2013 in die achte Runde.

Das unvergleichliche, ehrenamtlich veranstaltete Klassiker- und Motorfestival in Jüchen bei Neuss bietet auch in diesem Jahr vielfältige Höhepunkte, die nicht nur langjährige Classic Days Fans locken.

Weiterlesen: Gib Acht ! - 8. Schloss Dyck Classic Days

Christian Scherer/Stefan Schmickler gehen als Tabellenführer in die Sommerpause

Beim Lauf „Rhein-Ruhr", ausgerichtet vom AC Oberhausen e.V. im ADAC, starteten insgesamt 134 Teilnehmer. „Knapp 15 Minuten vor Schluss ereigneten sich zeitgleich drei Unfälle auf drei verschiedenen Streckenabschnitten. Da an jedem Unfallort jeweils ein Rettungswagen im Einsatz und die Strecke teilweise blockiert war, haben wir die Veranstaltung aus sicherheitstechnischen Gründen vorzeitig beendet", erläuterte RCN-Rennleiter Hans-Werner Hilger nach Abschluss der Veranstaltung. RCN-Sportleiter Karl-Heinz Breidbach ergänzte später noch: „Glücklicherweise waren es keine schweren Unfälle. Zwei Fahrer wurden nur vorsichtshalber mit leichten Verletzungen zur Beobachtung ins Krankenhaus nach Adenau gebracht. Durch den Abbruch gab es allerdings bei diesem Lauf keinen Gesamtsieger und keine Gewinner in der Gruppenwertung."

Die Verhältnisse bei der fünften Veranstaltung der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie waren nicht einfach. Zu Beginn präsentierte sich die Strecke stellenweise noch feucht, erst nach einigen Runden verbesserten sich die Verhältnisse deutlich. Bis zum vorzeitigen Ende hatte Andreas Weishaupt (Ulm, Schirmer V8 GT) in der Gesamtwertung in Führung gelegen. „Der Abbruch ärgert mich. Das Auto war heute sehr gut und ich mit meiner Leistung mehr als zufrieden." Christopher Gerhard/Marc Poos (Viersen/Willich, Porsche 997 GT3 Cup), die nur auf Rang zwei lagen, äußerten sich dagegen unzufrieden. Poos: „Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, aber heute war nicht mein Tag. Ich habe viele Fehler gemacht und den möglichen Sieg im zweiten Abschnitt verspielt. Ich kann mich bei meinem Partner nur entschuldigen." Auf Platz drei lag Titelverteidiger Claudius Karch (Mannheim, Porsche Cayman), der diesmal wieder die Klasse V6 dominierte und dort Dieter Weidenbrück auf Platz zwei verwies. Der Wesselinger war diesmal mit einem Porsche 991 unterwegs, da sein BMW Z4 GT4 aufgrund fehlender Ersatzteile nicht fahrbereit war.

Text: RCN e.V. Presse

29.06.2013 - 5. RCN Lauf - Rhein-Ruhr *** zur ringfotograf.de Fotogalerie ***

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