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Spannendes Rennen beim RCN-Saisonhöhepunkt in der Eifel

Der zweite Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring „Feste Nürburg“ hat am Donnerstag als erste Veranstaltung im Rahmen des legendären 24-Stunden-Rennens in der Eifel stattgefunden. Bei verregnetem Wetter waren die Porsche-Piloten Jürgen Alzen und Gerald Schalk nach zehn Runden auf der 25,378 Kilometer langen Strecke, bestehend aus Grand-Prix-Kurs und Nürburgring-Nordschleife, die Sieger in der Gesamtwertung. Damit behaupteten sie auch die Führung im 2010 erstmals ausgeschriebenen BMW Driving Experience Challenge Gesamtsieger-Cup.

Auf dem zweiten Platz landeten die amtierenden Meister Ludger Henrich und Jürgen Schulten (Opel), die sich zudem den Sieg in der Klasse H3 sicherten. Beim ersten Saisonlauf war Henrich ohne seinen Teamgefährten angetreten – Schulten zeigte sich nach dem zweiten RCN-Lauf dennoch sehr zufrieden: „Die Verbesserung am Auto sind deutlich spürbar und es hat heute super funktioniert.“ Durch seinen zweiten Triumph in der Saison 2010 führt Ludger Henrich weiterhin die BMW Driving Exprience Challenge an.

Hans-Rolf Salzer von Harosa Motorsport wurde mit lediglich sieben Strafpunkten Rückstand auf das Opel-Duo Henrich/Schulten Dritter in der Tageswertung. Der BMW-M3-Pilot gewann auch die Klasse H4/H5. Die Position vier belegte Manuel Metzger im besten Renault vor Bastian Hüttinger (Ford) auf Rang fünf.

In der RCN Light war beim zweiten Saisonlauf in der Klasse 25+26 Julian Rothfuss (Renault) nicht zu schlagen. Alfred Krumpen (Alfa Romeo) siegte in der mit zehn Startern gut besetzten Klasse 28+29. In der Gesamtwertung der RCN Light ist nach zwei Veranstaltungen Patrick Frede (Opel) an der Spitze.

In der BMW Driving Experience Teamwertung führt AS+Oepen Motorsport Racing Team vor dem Orange Green Racing Team und Mathol Racing an zweiter und dritter Stelle.

Für besondere Spannung sorgten beim RCN-Saisonhöhepunkt außerdem die Fahrer Markus Schmickler und Guido Strohe. Sie hatten beide auf zwei baugleichen BMW E90 in der Klasse V4 genannt und wechselten in der Tankpause während des Rennens die Fahrzeuge. Zusammen kämpften sich die BMW-Piloten durch die „Grüne Hölle“ und platzierten ihre Autos punktgleich und im Abstand von einer Sekunde auf den Rängen eins und zwei ihrer Klasse. „Das Rennen war für uns ein Test, der uns aber sehr viel Spaß gemacht hat. Dass es für uns so gut läuft, haben wir nicht gedacht“, so Strohe.

Eine ebenso starke Leistung lieferte Kevin Warum in einem BMW 325 vom Orange Green Racing Team ab. Der 18-Jährige holte sich in seiner zweiten RCN-Saison den ersten Klassensieg auf der Nordschleife. Auf nasser Strecke setzte sich Warum unter anderem gegen die leistungsstärkeren BMW M3 in der Klasse F3 durch. „Ich habe etwas Glück gehabt, denn wegen meinem leichteren Auto kam mir heute der Regen zu Gute. Außerdem habe ich vor kurzem erst auf nasser Fahrbahn trainiert“, sagte der Schweitenkirchener.

In auffälliger orangener Lackierung war der Mitsubishi Lancer EVO10 von Thomas Flügel und Heiko Troussaint unterwegs. Er wurde innerhalb der vergangenen zwei Monate aufgebaut und absolvierte bei der RCN erfolgreich seinen ersten Renneinsatz – das Resultat war Platz eins in der Klasse RS3A. „Mit einem Klassensieg haben wir nicht gerechnet. Wir wollten das Auto in erster Linie testen, daher freuen wir uns sehr über das sehr gute Ergebnis“, sagte Troussaint, der ebenfalls sein Renndebüt auf dem Nürburgring gab. „Das war eine tolle Erfahrung mit viel Adrenalin“, ergänzte er. 2010 sollen noch weitere Einsätze in der RCN folgen. 

In der Klasse F1/F2 feierte Kuno Kuttenkeuler (Ford), nach einem Jahr Rennpause, eine erfolgreiche Rückkehr in die Rundstrecken-Challenge. Der 69-jährige Rennfahrer war mit seinem Ford Fiesta bester Fahrer im F1/F2-Feld. Der Kölner ist seit 54 Jahren im Motorsport aktiv und seit Gründung der Rennserie fester Bestandteil. Er teilte sich das Cockpit mit Meik ter Haar aus Mülheim.

RCN Serienmanager Willi Hillebrand zog nach dem RCN-Lauf im einzigartigen Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring ein positives Fazit: „Mein besonderer Dank gilt den beiden Veranstaltern sowie dem Rennleiter Hans-Werner Hilger und unserem Sportleiter Kalle Breidbach, die trotz der schwierigen Wetterbedingungen für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.“ Die Organisatoren des Rennens „Feste Nürburg“ waren der MC Roetgen e.V. und die Scuderia Augustusburg Brühl e.V. im ADAC.

Unterstützt wird die Rundstrecken Challenge Nürburgring in der Saison 2010 von ihren vier Partnern ADAC, BMW Driving Experience, H&R und PREMIO sowie weiteren Förderern.

RCN e.V.

Marketing/Media/Presse

Text: Pressemitteilung der RCN e.V.

 

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